INTERVIEW MIT SCHÖNHEITSCHIRURG PROFESSOR DR. WERNER MANG (in: Gala Nr.3 / 2004)

News-Beitrag vom: Erstellt am Donnerstag, 15. Januar 2004

"Mein Rezept ist, dass der Patient nicht operiert, sondern natürlich aussieht"

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Seine Hände richteten schon so manchen prominenten Schönheitsfehler:Professor Werner Mang gilt als Deutschlands bekanntester Schönheitschirurg. 2003 hat der Beautypapst Europas modernste und größte Fachklinik für ästhetische Chirurgie eröffnet.

Wissen Sie, wie viele Schönheitsoperationen Sie bis heute durchgeführt haben?

Bei 20000 habe ich aufgehört zu zählen. Die Schönheitschirurgie boomt, auch in Deutschland. 2000 waren es 400 000 Behandlungen pro Jahr, 2001 schon 600 000 2002 bereits 800000 und 2003 über eine Million - Botox- und Kollageninjektionen eingeschlossen.

Was sind die beliebtesten Eingriffe bei Frauen?

Alle wollen einen schlanken Po, schlanke Oberschenkel und eine schlanke Taille. Ich schicke die Patienten meistens ins Fitnessstudio, damit sie erst mal abnehmen. Danach kann ich die restlichen Problemzonen modellieren. Fettabsaugen, Body-Contouring -eine sehr effektive Methode. Das Wichtige ist, dass der Schönheitschirurg nicht am Anfang, sondern am Ende der Kette stehen sollte. An zweiter Stelle steht die Gesichtschirurgie, das Entfernen von Tränensäcken, Schlupflidern und Falten. Drittbeliebteste Operation ist die Nasenkorrektur. Und an vierter Stelle steht die Brustvergrößerung.

Und die Lieblingseingriffe der Männer?

Auch das Fettabsaugen. An zweiter Stelle steht die Haartransplantation, an dritter Stelle stehen bei Männern Faltentherapien. Viertbeliebteste Operationen sind Nasenkorrekturen. Übrigens: Jeder Fünfte, der sich in Deutschland verschönern lässt, ist ein Mann.

Was ist mit dem Modemittel Botox?

Ich bin vorsichtig mit solchen Sachen. Botox ist ein Gift, Botulinumtoxin. Es lähmt die Muskulatur. In fünf Minuten sieht man fünf Jahre jünger aus. Darum kann man sich als plastischer Chirurg dem nicht verwehren. Manche Patienten sind ganz süchtig danach.

In Hollywood gehen Schauspieler zu Botox-Partys wie andere zum Kaffeetrinken. Wie hat sich Ihrer Meinung nach das Schönheitsideal in den letzten Jahren gewandelt?

Ein seriöser Schönheitschirurg sollte sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen. Ich habe viele junge Patienten, die aussehen wollen wie Stars. Dazu sage ich nur: Ästhetische Chirurgie kann helfen, sich wohler zu fühlen und privat wie beruflich erfolgreicher zu sein, aber man darf in unserer abendländischen Kultur nicht alles auf die Schönheit projizieren. Weniger ist da oft mehr. Natürliche Schönheit, charakteristische, individuelle Gesichter sind oft besser als diese glattgebügelten Florida-Gesichter mit ihren geklonten Nasen. Mein Rezept ist, dass der Patient zufrieden ist, dass er hinterher nicht operiert, sondern natürlich aussieht und seine individuelle Ausstrahlung behält.

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