Schweißdrüsenbehandlung ohne Operation

(Miradry)

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Achselnässe und Schweißgeruch sind für viele Frauen und Männer sehr störend und unangenehm, sogar peinlich. Sehr oft sind die Schwitzflecken im T-Shirt, Hemd oder Bluse mit unangenehmen Gerüchen unter dem Arm verbunden. Sie stören im Sommer, beim Sport oder in Stresssituationen. Viele Menschen leiden das ganze Jahr an Achselnässe und Schweißgeruch auch mit Anwendung von Deodorants.

Schwitzen ist wichtig. Übermäßiges Achselschwitzen und Schweißgeruch werden aber für viele Menschen zu einer Belastung in der Partnerschaft, im Beruf und im sozialen Leben. Sie fühlen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.

Die bisherigen nicht-operativen Behandlungsmethoden mit Botox sind nicht dauerhaft und müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Operative Behandlungsmethoden wie die Schweißdrüsenkürettage oder Schweißdrüsenexzision sind nebenwirkungsreich und mit einer längeren Abheilung verbunden.

Eine neue nicht-operative und dauerhafte Behandlung ohne Narben gegen übermäßiges Schwitzen und die axilläre Hyperhidrose ist das Miradry-Verfahren. Hierbei wird präzise kontrolliert elektromagnetische Energie in den Bereich der Achselschweißdrüsen geleitet. Die entstehende thermische Energie verödet die Schweißdrüsenzellen. Ein Kühlsystem schützt während der Behandlung das Gewebe vor Hitzeschäden. Nach Behandlung ist das Achselschwitzen sofort deutlich reduziert.

Wer ist geeignet für die Behandlung?

  • Menschen, die an Hyperhidrose der Achseln leiden
  • Menschen mit verstärkten Achselschwitzen unabhängig von der Jahreszeit oder der Stresssituation
  • Menschen mit verstärktem Achselschwitzen und Schweißgeruch

Ist die Behandlung klinisch erprobt und getestet?

Die Miradry-Behandlungsmethode gegen Achselschwitzen wurde in Studien klinisch getestet und die Wirksamkeit bewiesen. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat dieses Verfahren zur dauerhaften Reduzierung der Achselschweißbildung und für die Achselhaarreduktion zugelassen. Seit 2014 besitzt das Miradry-Verfahren auch die CE-Kennzeichnung für Europa. Die Zufriedenheitsrate unter den Patienten liegt in Studien bei 92% und die Schweißreduktion bei über 80%. Die Ergebnisse können jedoch von Patient zu Patient variieren.

Wie läuft eine Behandlung mit Miradry ab?

Nach einer ausführlichen ärztlichen Anamneseerhebung und Untersuchung durch einen Facharzt erfolgt die Aufklärung über die Methode, den Ablauf, Risken und Komplikationen sowie die Verhaltensmaßregeln nach der Behandlung. Das Verfahren wird ambulant durchgeführt und ist keine Operation. Die Achsel wird nach Anzeichnung des zu behandelnden Areals mit einem Lokalanästhetikum betäubt, so dass die Behandlung sich angenehm gestalten lässt. Danach erfolgt die Behandlung mit dem Miradry Handstück. Die gesamte Behandlungsdauer beträgt ca. 1 Stunde. Nach der Behandlung ist das Achselschwitzen sofort deutlich reduziert. Besteht eine Hyperhidrose kann eine zweite Behandlung nach 3 Monaten notwendig sein. Es ist mit keinen Ausfallzeiten zu rechnen. Sport und schwere Belastung sollten ein paar Tage zur Schonung der Achsel reduziert werden. Einen Kühlen der Achsel wird zur Schwellungslinderung am Behandlungstag empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Schwellungen und leichte lokale Schmerzen können nach der Behandlung auftreten, wie auch Blutergüsse oder ein Taubheitsgefühl in der Achsel und den Oberarmen. Diese Nebenwirkungen verschwinden meist nach kurzer Zeit von alleine. Auch kann es selten zu Hautverfärbungen in der Achsel kommen. Diese Verfärbungen können selten dauerhaft verbleiben.

Sind die Schweißdrüsen in den Achseln nicht zur Temperaturregulation notwendig?

Die Hautoberfläche, die in der Achsel behandelt wird beträgt ca. 3% der Körperoberfläche. Die Temperaturregulation wird dadurch nicht beeinträchtigt. Ein kompensatorisches Schwitzen an anderer Stelle wurde noch nicht beobachtet. Ein Nachwachsen der Schweißdrüsen ist nicht möglich, so dass ein dauerhaftes Ergebnis bestehen bleibt.

Wird das Haarwachstum durch die Behandlung vermindert?

Auch das Haarwachstum wird durch die Miradry-Behandlungsmethode reduziert. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat dieses Verfahren auch für die Achselhaarreduktion zugelassen. Zusätzlich verschwindet der unangenehme Schweißgeruch.

Gibt es Unterschiede zu anderen Behandlungsmethoden?

Das Miradry-Verfahren ist keine Operation und produziert ein dauerhaftes Ergebnis. Die alternative nicht operative Behandlungsmethode mit Botox ist nicht dauerhaft und macht Folgebehandlungen notwendig. Die operative Entfernung von Schweißdrüsen hat größere Risiken und Komplikationen und führt immer zu längeren Ausfallzeiten.

Die Miradry-Behandlungsmethode ist somit eine neues, sicheres, FDA zugelassenes und nicht-operatives Verfahren, bei dem dauerhaft mit sofortiger Wirkung übermäßiges Schwitzen, Schweißgeruch und Achselhaare deutlich reduziert werden.

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