Fettabsaugen, weibliche Taille, Metermass

Fettabsaugen / Liposuktion

Vielfältige Anwendungsbereiche der Fettabsaugung für jede Problemzone

Ein junges Gesicht – aber ein unschönes Doppelkinn. Oder: Eine schmale Taille – aber eine hässliche „Reithose“ an den Oberschenkeln. Es gibt Fettpolster, die sich hartnäckig jeder Form von Diät, Sport oder Fitnesstraining widersezten, weil eine entsprechende familiäre Veranlagung besteht.

Viele Frauen – und zunehmend auch Männer – sind nicht mehr bereit, sich mit Hängebäckchen, lästigem Hüftspeck oder zu starken Oberschenkeln abzufinden und melden sich zur Fettabsaugung (Liposuktion, Body-Contouring) an.

Korrigieren lassen sich ein Doppelkinn, Oberarme, Brust (männliche Fettbrust), Bauch, Hüften, Oberschenkelaußen- und Oberschenkelinnenseiten, Waden und Fesseln.

Fettabsaugung - So wird’s gemacht:

Die Methode der Fettabsaugung hat sich im Lauf der Jahre stark verändert. Früher war für diesen Eingriff eine Narkose notwendig und es wurde mit dicken Kanülen das Fett abgesaugt, was oft Blutungen zur Folge hatte.

Einen großen Fortschritt brachte die Tumeszenz-Absaugmethode. Im Gegensatz zur örtlichen Betäubung werden bei der Tumeszenz-Lokalanästhesie mehrere Liter physiologische Kochsalzlösung, der man ein lokales Betäubungsmittel, ein gefäßverengendes Mittel und Bikarbonat beimischt, in die Areale (Problemzonen) injiziert, die vorher am stehenden Patienten vom Arzt angezeichnet wurden. Nach einer Einwirkzeit, in der die Tumeszenzflüssigkeit die Fettzellen aus dem Bindegewebe löst, saugt der Arzt das Fett mit dünnen Kanülen ab.

In einer Sitzung kann man bis zu 4 Liter reines Fett entfernen. Sogar eine eventuell bestehende Cellulite kann durch eine Liposuktion verbessert werden. Bei einem geübten Chirurgen sind die Ergebnisse exzellent und die Risiken minimal. Die Fettabsaugung erfolgt immer stationär.

Während der Operation wird nicht die gesamte Menge an Tumeszenzflüssigkeit entfernt. Deshalb nässen die kleinen Kanülen-Einstichstellen noch eine Weile. Wenn sich der Patient nach dem Fettabsaugen viel bewegt, tritt die Tumeszenz-Flüssigkeit rascher aus.

Am Tag nach der Operation wird der Verband gewechselt und der Patient kann nach Hause entlassen werden. Er ist nach ca. 2 Tagen wieder arbeitsfähig, Sport ist nach 4 Wochen wieder erlaubt. Wichtig ist, dass der Patient nach einer Liposuktion am Körper zwei Wochen lang ein spezielles Kompressionsmieder trägt, und zwar Tag und Nacht. Anschließend soll das Mieder noch für etwa 4 Wochen getragen werden, so oft wie möglich, wenigsten nachts. Der Patient soll sich nach der Fettabsaugung viel bewegen. Um die Regeneration zu unterstützen, werden abschwellende und entzündungshemmende Präparate verordnet.

Welche Komplikationen sind bei einer Fettabsaugung möglich?

Auch wenn die Tumeszenz-Liposuktion im Allgemeinen gut vertragen wird, lassen sich Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen. Wie bei jeder Operation kann es zu Infektionen, Blutungen oder Narben kommen. Infektionen wird mit einem Antibiotikum vorgebeut, die Gefahr von Narben werden minimiert, indem nur ganz kleine Stiche gesetzt werden, die dann nicht vernäht, sondern geklebt werden.

Bei bekannter Allergie auf einen der Inhaltsstoffe der Tumeszenz-Lösung ist eine Tumeszenz-Absaugung nicht machbar. In sehr seltenen Fällen kann es zu Thrombosen und Embolien kommen. Wenn Patienten zu Blutgerinnselbildung neigen, sollte keine Liposuktion durchgeführt werden.

Neben den üblichen Komplikationen ist es möglich, dass sich die Haut nach der Liposuktion nicht mehr strafft (Doppelkinn, Oberarme, Bauch, Oberschenkel). In diesem Fall kann eine operative Straffung helfen. Ein erfahrener Operateur sollte allerdings in der Lage sein, schon vor der Liposuktion abzuschätzen, ob die Retraktionsfähigkeit der Haut ausreicht.

Wie es Bluter gibt, gibt es Menschen, bei denen das Blut zu schnell gerinnt. Diese Patienten tragen ein erhöhtes Thrombose- und Embolierisiko. Es gibt einen Labortest, der die Neigung zur Thrombose erfassen kann, die so genannte „APC-Resistenz“.

Bitte lassen Sie von Ihrem Hausarzt die „APC-Resistenz“ bestimmen, um sicher zu sein, dass Sie nicht zu dieser Patientengruppe gehören und bringen Sie das Ergebnis vor der Operation zur Untersuchung mit. Hormone (Pille) und Rauchen fördern ebenfalls das Embolierisiko.

Lassen Sie auch die „Glukose 6-Phosphat Dehydrogenase“ bestimmen.

Meine persönliche Empfehlung:

Eine Fettabsaugung ist nicht zum Abnehmen geeignet, sondern um Problemzonen zu beseitigen. Nach der Fettabsaugung ist eine 24-stündige stationäre Überwachung notwendig. Ebenso ein Antibiotika und Thromboseschutz und das Tragen eines Kompressionsverbandes bzw. eines Mieders für mindestens 4 Wochen.

Anschließend wird die Haut mit medizinischer Kosmetik (Body-Lotion, Body-Gel) behandelt. Nach 4 Wochen sind sportliche Aktivität und Training wieder möglich, am besten unter Anleitung eines Fitnesstrainers. In dieser Kombination kann auch ein Traumergebnis erzielt werden.

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